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Mittwoch, 20. August 2008

Wecker für Gehörlose und Hörgeschädigte

Es gibt drei wesentliche Unterschiede zwischen Weckern für Gehörlose oder hörgeschädigte Menschen und damit auch drei Arten, wie man sich aufwecken lassen kann. Diese Arten werden häufig in einzelnen Weckern kombiniert und als spezielles Paket für Hörgeschädigte verkauft.
Die drei Arten sind:

1. Blitzlichtwecker:
Wie der Name bereits andeutet wecken einen Blitzlichtwecker mit Hilfe eines Blitzlichtes auf. Sie sind nicht zu verwechseln mit den recht harmlosen Lichtweckern. Diese helfen einem nämlich nur beim Aufwachen indem sie einen langsamen Sonnenaufgang simulieren und erst anschließend Geräusche ausgeben. Blitzlichtwecker hingegen senden kurze, extrem helle Lichtstöße aus. In der Regel sind diese so hell, dass sie auch den tiefsten Langschläfer aus dem Schlaf reißen. Es ist dementsprechend wohl unnötig zu erwähnen, dass diese Wecker nicht gerade zu den angenehmen Wellness-Geräten gehören, sondern einen eher mit der Brechstange aufwecken. So manch einer hatte nach dem ersten Lichtblitz schon so seine Probleme überhaupt den Wecker zu finden, da er erstmal nichts mehr sehen konnte. Hier sollte man also vor dem Kauf tunlichst nach ein paar Erfahrungsberichte im Internet suchen, sonst kauft man am Ende ein Gerät, das nur unnötig stark leuchtet.
Hier einmal ein passender Bericht, was der Kauf eines falschen Geräts so verursachen kann... ;-)


2. Vibrationswecker:
Wie Vibrationswecker funktionieren ist wohl ebenfalls nicht schwer zu erraten... Genau, über Vibration. In der Regel wird bei diesen Geräten ein Vibrationsgerät oder auch ein Vibrationskissen mitgeliefert. Das Gerät kann man dann am Bett befestigen, das Kissen würde man unters Kopfkissen legen. Bei den Weckern kann man dann die Vibrationsstärke einstellen. Hoch genug geschraubt sollte es keine Probleme mit dem Aufwachen geben, welches in jedem Fall deutlich angenehmer ausfällt als beim Blitzlichtwecker. Gerade wenn man das Vibrationsgerät am Bett festschraubt sollte man aber darauf achten, die Stärke der Vibration nicht zu hoch einzustellen. Sonst wackelt das Bett zu stark, knallt auf Boden und Wände und dann verteilt sich der Schall im ganzen Haus, sodass die Nachbarn schneller aufwachen als man selbst ;-)
Eine Überlegung wert sind auch Vibrations-Armbanduhren. Diese schnallt man sich wie normale Armbanduhren ans Handgelenk und kann sich dann ebenfalls per Vibration aufwecken lassen. Diese Geräte haben einige Vorteile: Sie sind sehr transportabel (vor allem gegenüber den Vibrationsgeräten, die man am Bett festschrauben muss). Außerdem können sie weder einfach aus dem Bett fallen, noch am Morgen aus diesem herausgeschmissen werden, wie man es mit Vibrationskissen machen kann ;-). Und zuletzt überträgt sich die Vibration direkt auf die Haut und muss z.B. nicht erst durch ein Kissen hindurch kommen.


3. Extra laute Wecker (für Hörgeschädigte):
Teilweise versucht man die Probleme normaler Wecker auch auszugleichen indem man sie besonders laut macht. Die Geräte schaffen dann etwa bis zu 110 Dezibel. So laut sind Flugzeuge in kurzer Entfernung. Auch bei diesen Geräten muss man natürlich bedenken, dass die noch hörenden Mitbewohner diese Art von Wecker... wie soll man sagen... wohl nicht so toll finden werden ;-)